Engagement Update für die Entwicklungshilfe
Christina Felschen hat in einer Denkfabrik die Geburt von neuen Ideen für die Entwicklungshilfe verfolgt.
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- Die Frage, wie der Hunger auf der Welt bekämpft werden kann, ist komplex. (More Good Foundation/ Flickr/ CC BY-NC 2.0)
Ein Think Tank der Welthungerhilfe erarbeitet neue Ideen und Praktiken für Entwicklungszusammenarbeit.
Früher schien es so einfach, etwas Gutes zu tun: Ein paar Pfennige als Spende für die armen Kinder in Afrika und die Welt - oder zumindest das Gewissen - schien gerettet. Doch heute ist klar: Die Ursachen für globale Ungerechtigkeit sind komplex. Gefordert sind nicht nur Spendengelder, sondern langfristige Strategien und ein breites gesellschaftliches Bewusstsein.
Ideen aus Haiti und Indien
Um neue Lösungswege zu finden, haben sich Entwicklungshelfer etwas einfallen lassen: Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum hat die Welthungerhilfe zu einer Denkfabrik nach Berlin eingeladen. Via Webcam wurden Vertreter aus anderen Ländern zu dem Think Tank zugeschaltet. Aktivisten aus Indien und Haiti trafen auf deutsche Kolleginnen und Kollegen: Anita Dieckhoff hat Bilder von der Nasa auf Landraub hin analysiert, Allison Jones hat das Polit-Casting "Ich kann Kanzler" gewonnen, Alexander Herholz ist als DJ durch Asien getourt und Rick Noack schreibt für den "Spiegel".
Radikale Vorschläge
Das Bewusstsein, weniger kämpferisch orientiert zu sein als die 68er-Generation, traf in dem Tank auf den dringenden Wunsch, etwas gegen das herrschende Ungleichgewicht der Resourcenverteilung zu unternehmen. Dabei gab es durchaus radikale Vorschläge.