Mittwoch, 19. Juni 2013

Redaktionskonferenz /

Europa Ungarn verstehen  

Am15.03.2012 stehen anlässlich des Nationalfeiertags Ungarns bei einer Flaggen-Zeremonie nebeneinander: Premierminister Viktor Orban, Präsident Pal Schmitt und Sprecher des Parlaments Laszlo Kover.
Die Köpfe des ungarischen Staates begehen den Nationalfeiertag ihres Landes: Viktor Orban, Pal Schmitt und Laszlo Kover. (picture alliance | dpa | Attila Kovacs)

Die Ungarn-Schlagzeilen in den Medien sind meist negativ. Auch bei DRadio Wissen. Doch wie sehen die Ungarn selbst ihr Land.

"Das Ende der Pressefreiheit?". "Personeller Kahlschlag im Staatsfunk". "Autoritär und erfolglos". Das sind einige der Überschriften, mit denen DRadio Wissen Ungarn und Ministerpräsidenten Viktor Orbán thematisiert hat. Doch wie sehen die Ungarn selbst die Situation und die Regierung in ihrem Land?

Zwei Landeskenner

Ungarn haben sie vor einigen Jahren bereits den Rücken gekehrt, vor allem aus beruflichen Gründen: Levente Kardos hat Soziologie und Internationale Wirtschaft studiert und lebt derzeit in der Schweiz. Der Opernsänger Maté Solyom-Nagy lebt in Erfurt, schon seit zehn Jahren ist Deutschland sein Lebensmittelpunkt.

Sie beide verbindet ihr Hintergrund: Ungarn ist ihre Heimat, doch sie haben lange genug im Ausland gelebt und können auch die Außenperspektive einnehmen. In der Redaktionskonferenz helfen sie uns, Ungarn zu verstehen.

Gäste:

Levente Kardos, Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler

Maté Solyo-Nagy, Opernsänger


Redaktion:

Nilofar Elhami (Moderation), Thomas Ruscher (Onlineredaktion), Sophie Stiegler (Nachrichten), Nastia Shvabska (Technik)

 

Rätsel:

Des Earobics Lösung lautet: Mikro-Wellen-Gericht

 

Musik:

Whitest Boy Alive - Courage

Lana Del Rey - Video Games

Daft Punk - Digital Love

 

Mitmachen:

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Mehr bei DRadio Wissen:

Aushöhlung des Datenschutzes
Brüssel erhöht den Druck auf die rechtsgerichtete Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán.
(Medien vom 04.01.2012)

Autoritär und erfolglos
Ungarn hat sich unter Regierungschef Viktor Orbán verändert: Die politischen Fronten sind verhärtet.
(Globus vom 30.12.2011)

Personeller Kahlschlag im Staatsfunk
Die rechtsnationale Regierung Ungarns hat angekündigt, fast 1000 Journalisten entlassen zu wollen.
(Medien vom 13.07.2011)

Ungarn - Das Ende der Pressefreiheit?
Die Empörung ist groß – aber an Sanktionen wagt sich die EU nicht heran.
(Medien vom 29.12.2010)

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Kommentare 1 - 1 von 1

  • 1. Ooh nää.

    Hab zum ersten Mal einen Beitrag mittendrin abgeschaltet. Tolles Thema, das sicher Viele interesseirt, aber sich über so lange Zeit Endlos-"Antworten" mit ebensolchen "äähs" anhören zu müssen, geht deutlich an die Schmerzgrenze. Schade.

    opalkatze 16.03.2012 15:36 Uhr

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