Donnerstag, 23. Mai 2013

Kultur /

Evolution Survival of the fittest story-teller  

Yvonne Koch erklärt, welchen entwicklungsmäßigen Gewinn das Erzählen bringt.

Das Bild zeigt ein Motiv des Street-Art-Künstlers "El Bocho": Die Figur "Little Lucy" mit einer Pistole und dazu die Sprechblase "Psst. Don't tell Mum...". Aufgenommen in Berlin im März 2011
Erzählen kann ein echter evolutionärer Vorteil sein - oder auch nicht. (dpa | picture alliance | Wolfram Steinberg)

Geschichten erzählen ist nicht nur ein netter Kunstschnörkel auf den man auch verzichten kann - nein, das Erzählen ist und war ein evolutionärer Vorteil,

Davon ist jedenfalls der Gießener Literaturprofessor Carsten Gansel überzeugt. Wer Geschichten hört, lernt sich in andere hinein zu versetzen, kann das Denken und Handeln anderer Menschen verstehen - und lernt dadurch auch voraus zu sehen, wie sich das Gegenüber verhalten wird. Damit kann man Strategien anwenden, bei Feinden, Freunden oder Familienmitgliedern. Schon in der Urzeit war das Erzählen deshalb ein Überlebens-Vorteil und im Prinzip kann man die Entwicklung des Erzählens auch in den Geschichten vom Vorschulkind bis zum Teenager wiederfinden.

Mehr Berichte über das Geschichtenerzählen finden Sie in unserem Tagesthema "Sie wollen uns erzählen".



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Moderne Mythen im Überblick
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