Freitag, 24. Mai 2013

Hörsaal /

Evolution und Religion Gott, Gene und Gehirn  

Der Religionswissenschaftler Michael Blume erforscht, warum Menschen fromm werden

Gefaltete Hände zum Gebet.
Weil Glaube nützt, einen weiter bringt im Leben, berufliche und finanzielle Vorteile bringt, könnte es eine Evolution von Religiosität geben. (Josh Kenzer/ Flickr/ cc by-nc-sa/ 2.0)

Für Religiosität gibt es scheinbar keine rationalen Gründe, auch können sich die Wissenschaftler nicht erklären, warum die meisten Menschen auch heute noch gläubig sind. Michael Blume erkennt einen Zusammenhang zwischen Evolution und Religiosität und sucht nach Antworten auf die Frage, warum Glaube nützt.

Wenn die Evolutionstheorie wahr sei, so der Religionswissenschaftler und Hirnforscher Michael Blume, dann müssten sich auch die Religionen darüber erklären lassen. In seinem Vortrag "Gott, Gene und Gehirn: Die Evolutionsbiologie der Religion“ führt er in die interdisziplinäre Evolutionsforschung zu Religiosität und Religion ein. Den Vortrag hielt Blume am 28. Januar 2013 an der TU Dortmund.

Blume hat gemeinsam mit dem Philosophen Rüdiger Vaas das Buch "Gott, Gene und Gehirn" veröffentlicht. Darin sollen naturwissenschaftliche Erklärungen das Rätsel um die Religiosität lösen.

 



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