Facharbeitermangel Auf diese Bewerbung bauen viele
Henning Hübert war im bei ausländischen Fachkräften gefragten Schwäbisch Hall
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- In Schwäbisch Hall zeigt sich Baden-Württemberg von seiner idyllischen Seite. (matthiashn | flickr.com | CC BY-NC-SA 2.0)
Dank Pressekampagne und Goethe-Institut ziehen Fachkräfte aus Südeuropa nach Schwäbisch-Hall. Besonders effektiv ist eine Kombination aus Deutschkurs und Betriebspraktikum: 70 Prozent der Kursteilnehmer bleiben im Schwäbischen hängen.
Im baden-württembergischen Schwäbisch Hall reiht sich Fachwerkhäuschen an Fachwerkhäuschen. Idyllisch fließt der Kocher, ein Nebenfluss des Neckars, durch die Kreisstadt. Kaum zu glauben, dass es hier an Arbeitskräften fehlt. Aber in den Fabriken werden händeringend speziell ausgebildete Ingenieure gesucht.
Flut von Bewerbungen
Um das Problem zu lösen, wurde eine Werbekampagne vor allem in Portugal und anderen südeuropäischen Ländern geschaltet. Daraufhin erreichte das knapp 40.000 Einwohner große Städtchen eine Flut von Bewerbungen. Weit über 10.000 Anfragen müssen jetzt beantwortet und bearbeitet werden. Viele Arbeitssuchende bewerben sich nicht nur bei der Haller Arbeitsagentur, die ihrerseits 3000 offene Stellen meldet, sondern gehen den direkten Weg und fragen bei den Firmen nach offenen Stellen.
Besonders erfolgversprechend sind die vom Goethe-Institut in Schwäbisch Hall vermittelten Betriebspraktika, die an einen vierwöchigen Deutschkurs gekoppelt sind.