Samstag, 25. Mai 2013

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Fachliteratur Wissen für alle  

Mercedes Bunz erklärt uns, warum die Debatte um "Open Access" in Großbritannien so leidenschaftlich geführt wird.

Eine Tür steht einen Spalt weit offen, so dass ein schmaler Streifen Licht hindurch kann.
In Großbritannien sollen sich die digitalen Türen zur Fachliteratur öffnen. (EricMagnuson | flickr | cc by-nc-sa 2.0)

Die britische Regierung will wissenschaftliche Arbeiten, die aus Steuergeldern finanziert werden, ab 2014 im Internet frei zugänglich machen. Die Entscheidung würde die akademische Welt ähnlich revolutionieren wie einst die Einführung des Internets, mutmaßt der "Guardian".

Zurzeit sieht die Praxis so aus: Fachzeitschriften bieten wissenschaftliche Artikel gegen Geld im Internet an. Wer einen Aufsatz kostenlos lesen möchte, findet die Zeitschriften in wissenschaftlichen Bibliotheken, die diese abonniert haben. Doch die Universitäten zahlen teils astronomische Summen für diese Abonnements. In Großbritannien sind es schätzungsweise über 255 Millionen Euro im Jahr.

Open Access für steuerfinanzierte Forschungsarbeiten

Eine Reihe von Wissenschaftlern kritisiert diese Monopolstellung und die damit verbundenen Milliardenumsätze der großen Wissenschaftsverlage schon lange. Sie fordern stattdessen einen sogenannten "Open Access" für steuerfinanzierte wissenschaftliche Arbeiten. Die britische Regierung hat angekündigt, dieses Forderung jetzt zu unterstützen.



Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

Publizistik - Forscher gegen Wissenschaftsverlage
Tausende Wissenschaftler boykottieren den niederländisch-britischen Wissenschaftsverlag Elsevier.
(Medien vom 17.07.2012)

 

Weitere Informationen:

Forschungsergebnisse für alle
(taz.de vom 23.07.2012)

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