Freitag, 24. Mai 2013

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Faire Mode Korrekt einkaufen  

Sebastian Sonntag stellt in der Webschau Blogs und Portale über und Designer von Fair-Trade-Mode vor

Ein Model präsentiert recycelte Mode.
Faire Klamotten kaufen ist leichter, als diese zu produzieren. Daher ist recycelte Mode die nachhaltigere Variante. (Luiza | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Anständige Kleidung korrekt eingekauft – das geht. Wer sich über die Produktionsverfahren von Mode interessiert findet im Netz viel Informationen, Linklisten, Blogs und Shops.

Die Journalistin Kirsten Brodde informiert auf ihrem Blog Grüne Mode über grüne Labels, ökologische Stoffe und Farben, faire Produktion und den ökologischen Anbau von Baumwolle. Sie listet auch Geschäfte, die solche grünen Labels im Sortiment haben.

Online-Tipps für faire Klamotten

Für Einsteiger in puncto faire Mode ist die Seite Future Fashion Guide eine gute Anlaufstelle. Entsprechend des Modegeschmacks sucht man auf der Seite die Boutique in der Nähe. Außerdem kann man angeben, ob man lieber recycelte Ware oder Bio-Klamotten tragen möchte.

Faire Mode online kaufen

Im Shop Better2Gether kann man online grüne Mode verschiedener Labels bestellen. Einige Labels wie Recolution haben ihre eigenen Onlineshops. Recolution-Mitbegründer Jan Thelen erklärt auf dem Netzwerk für faire Mode getchanged.net, dass Nachhaltigkeit und fairer Handel bei der Kleiderproduktion nicht immer einfach umzusetzen sind.

Fair, fairer, am fairsten: Recycling

Ökologisch und fair ist in jedem Falle das Recycling von Mode, wie sie das Label redesign herstellt. Laut Zeit Online wird das Recycling immer wichtiger, da Baumwolle und Erdöl – die Basis von Polyester – immer knapper werden.

Fair, ökologisch und günstig ist der Kleidertausch. Auf der Seite Klamottentausch werden Tauschveranstaltungen in ganz Deutschland gelistet.

Transparente Produktion

Viele Blogs und Seiten setzen sich intensiv mit der Textil- und Kleiderproduktion auseinander wie das Web-Magazin Utopia. Öko-Mode-Labels haben großes Interesse daran, ihre Produktionsprozesse transparent zu machen. Sie haben sich unter dem Netzwerk Korrekte Klamotten zusammengefasst und informieren über Rohstoffe, Herstellung oder Arbeitsbedingungen.

Fair tragen – fair handeln

Aktivisten der Kampagne für saubere Kleidung machen auf den unfairen Handel weltweit aufmerksam und berichten darüber auf ihrer Webseite. Und auch Greenpeace beschäftigt sich online zum Beispiel mit der Verschmutzung von Flüssen durch Chemikalien in der Textilproduktion. 



Mehr bei DRadio Wissen:

Faire Mode: Anständig angezogen
DRadio Wissen geht shoppen - aber richtig!
(Agenda vom 12.03.2013)

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