Dienstag, 21. Mai 2013

Hörsaal /

Feiern Zwischen Intimität und rauschendem Fest  

Rüdiger Zill über die unterschiedlichen Formen von Feierlichkeiten

In Tel Aviv feiern ein paar Menschen ausgelassen den Sommer.
Ausgelassen feiern bis in die frühen Morgenstunden, darunter verstehen viele Menschen eine gelungene Party. (Miss Pupik | Flickr | CC BY 2.0)

Die Definitionen, was ein gelungenes Fest ausmacht, klaffen auseinander. Doch Fest-Forscher Rüdiger Zill glaubt eine Systematik zu erkennen.

Unter dem Titel "Intime Feiern – rauschende Feste. Zur Kultivierung der Gefühle" hielt der Humanwissenschaftler und Soziologe Rüdiger Zill am 14. Dezember 2012 seinen Vortrag im Rahmen der Tagung des Einstein Forums "Zum Fest. Heyday of Emotions".

Theorie des Festes

Bislang gibt es keine umfassende Theorie des Festes. Rüdiger Zill versucht eine Systematik der Feste aufzustellen. Dabei steht das Fest im krassen Gegensatz zum geordneten Alltag. Die Merkmale ausgelassener Partys? Exaltation, Rausch, Spontaneität und Nachgiebigkeit gegenüber unüberlegten Trieben.

Rüdiger Zill konzipierte die Tagung als wissenschaftlicher Referent am Einstein Forum. Er wurde 1958 in Berlin geboren, studierte in seiner Geburtsstadt und in London Philosophie, Geschichte und Soziologie. 1994 wurde er in Berlin promoviert. Schon in seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit der Philosophie von Affekten.



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Weitere Informationen:

Von Fest zu Fest: Eine Tagung des Einstein Forums in Potsdam über Riten des Gemeinschaftlichen
(dradio.de vom 15.12.2012)

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