Sonntag, 26. Mai 2013

Medien /

Fernsehen Das Ende der Röhre  

Tina Kießling über das Ende einer Fernseh-Ära

Ein Fernseher liegt mit dem Bildschirm nach unten auf der Straße und ist zerstört.
Wenn der alte Fernseher nicht mehr taugt, muss einer mit Flachbildschirm her. (Julia Rosch | DRadio Wissen)

Der Flachbildfernseher erobert Deutschland: die Hälfte der Privathaushalte hat mittlerweile einen. Doch es gibt auch Menschen, die lieben ihren alten Röhrenfernseher und andere, die den Fernseher ganz abgeschafft haben.

In vielen Wohnzimmern ist der Fernseher immer noch das elementare Möbelstück: Couch und Sessel sind nicht so ausgerichtet, dass man sich mit seinen Gästen gut unterhalten kann, sondern so, dass alle einen guten Blick auf die Mattscheibe haben. Und die ist mit den Jahren immer größer und immer flacher geworden. Der gute alte Röhrenfernseher hat langsam ausgedient - in jedem zweiten deutschen Privathaushalt steht heute ein Flachbildfernseher. 

Nostalgie oder Technik?

Zwar gibt es noch Menschen, die lieben ihren alten Röhrenfernseher. Da kann man wenigstens noch Nippes darauf stellen und wenn das Bild mal wackelt oder die Farbe flackert, hilft ein beherzter Hieb aufs Gehäuse. Doch auch bei den Röhrenliebhabern stehen die alten Schätzchen mittlerweile eher im Schlaf- als im repräsentativen Wohnzimmer. Und wenn die Röhre dann wirklich kaputt ist, führt irgendwann kein Weg mehr an der neuen flachen Generation von Fernsehern vorbei.

Mehr als nur ein Fernseher

Denn Flachbildfernseher brauchen keine Röhre mehr. Plasmageräte etwa arbeiten mit einen Flüssiggas und LCD-Geräte mit einem Flüssigkristall. Dabei können sie viel mehr als die alte Röhre: High Definition, 3D und integrierte Webbrowser. Vorteile über Vorteile, die die neuen TV-Geräte bieten.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Mehr zum Thema:

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