Fernsehen Eine Fernsehzeitung für die USA
Hendrik Efert blättert sich mit dem TV-Guide durch den US-amerikanischen Fernsehdschungel.
Wer in Amerika wissen will, wann bei Mad Men getrunken wird, verschafft sich im TV Guide einen Überblick.
Nach Jahrzehnten der Ächtung ist das US-Fernsehen im deutschen Feuilleton angekommen. Als Kulturform im alten Europa lange Zeit nicht akzeptiert, berichten FAZ, Süddeutsche & Co. mittlerweile regelmäßig über US-Serien. Plots und Erzählbögen werden mit russischer Epik, Kameraeinstellung und Ausstattungen mit Kinoproduktionen aus den goldenen Zeiten des deutschen Films verglichen. Mad Men, The Wire und Boardwalk Empire gehören zu den erfolgreichsten Exporten der vergangenen Jahre.
Überblick dank TV Guide
Ein Blick in den TV Guide offenbart, dass das US-Fernsehen gegenteilig zum deutschen Fernsehen organisiert ist. Ein wesentlicher Grund dafür liegt zum Großteil an der Entstehungsgeschichte des US-Fernsehens und der Unterteilung in Network- und Kabelprogramm. Anhand eines TV Guides, dem nahezu einzigen gedruckten TV-Listing, abgesehen von Lokalzeitungen in den USA, bringt uns Hendrik Efert das US-amerikanische Fernsehen näher.