Fernsehen Internet killed the Video-Star
Gespräch mit MTV-Moderator Steve Blame
Hat das Internet mit Youtube und Co das Musikfernsehen ausgelöscht?
MTV stand seit seinem Programmstart im Jahr 1981 für Musikfernsehen und Videos bekannter und weniger bekannter Bands und Musiker. Doch das ist nun Geschichte: Seit dem 1. Januar 2011 ist MTV ein Bezahlsender bei dem vornehmlich Serien wie "The Hills, Reality-TV-Formate und Sendungen wie "40 Most Shocking Celebrity Divorces" ausgestrahlt werden. Wer Musikvideos sehen will, der klickt heute lieber auf Youtube.
Renaissance des Musikvideos
Hier findet er alles was das Herz begehrt: Lady Gaga, Kanye West und Klassiker von Michael Jackson. Den Künstlern hat das Internet ein millionenfach größeres Publikum beschert, als es die Musiksender je gekonnt hätten. Allein Lady Gagas Videos sind dort mittlerweile mehr als eine Milliarde mal angeklickt worden. Damit erlebt das bereits für tot erklärte Musikvideo gerade eine Renaissance. Darüber sprechen wir mit Steve Blame, einem ehemaligen MTV-Moderator.
Eine Band, die mit ihrem Video berühmt geworden ist:
Ok Go mit "This to shall pass"
(Quelle: Youtube, eingestellt von Ok Go)
Mehr bei DRadio Wissen:
MTV im Abo - Über die Geschichte des Musikfernsehens in Deutschland (Medien, 30.11.2010)
Schöne dunkle Phantasie - Artikel über die Geschichte des Musikvideos von SZ Online.
35minütiger musikalischer Kurzflim von Kanye West
The Suburbs von Arcade Fire - Video von Spike Jonze