Samstag, 25. Mai 2013

Medien /

Fernsehen Wenn die Quote nicht mehr zieht  

Michael Darkow, Geschäftsführer der GfK, über TV-Einschaltquoten im Internetzeitalter

Mit dem GfK-Meter werden die Einschaltquoten gemessen.
Mit dem GfK-Meter kann man das Einschaltverhalten eines Zuschauers beim Fernsehen messen, aber nicht wenn dieser sich Filme über das Internet ansieht. (Wikimedia | public domain)

Wie misst man Einschaltquoten, wenn immer mehr Menschen im Internet über Stream oder Video-on-Demand-Angebote fernsehen, statt über Kabel, Satellit oder Antenne? In Deutschland bisher gar nicht.

Was in Deutschland erst als Trend spürbar ist, haben Analysten in den USA schon vor zwei Jahren ganz offiziell festgestellt: Die Zahl der Fernseh-Haushalte sinkt. Jetzt hat die dort für die Messung der Einschaltquoten zuständige Firma Nielsen reagiert. Künftig sollen auch Internetanschlüsse und Videokonsolen bei der Quotenmessung berücksichtigt werden. 

Quotenmessung per GfK-Meter

Auch in Deutschland wird überlegt, wie das neue Fernsehverhalten abseits der klassischen Fernseher berücksichtigt werden kann, und zwar von der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung. Der Auftrag für die Erhebung der Quoten wurde aber noch nicht vergeben. Er könnte an die Gesellschaft für Konsumforschung gehen, die die Einschaltquoten der Fernsehgeräte in täglich mindestens 5000 repräsentativ ausgewählten deutschen Haushalten erhebt.



Mehr bei DRadio Wissen:

Fernsehen: "Talkshow-Bäumchen-Wechsel-Dich"
Henning Bornemann über die Talk-Offensive im Kampf um die Quote
(Spielraum vom 04.11.2011)

Fernsehen: Ja zur Quote
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(Medien vom 09.09.2010)

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