Finanzen Letters to Wall Street
Mark Greif hat US-Amerikaner animiert, Wall-Street-Bankern Briefe zu schreiben
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- Die Banker kommen in Mark Greifs neuem Buch nicht gut weg. (Clint McMahone | Flickr | cc-by-nc-sa-2.0)
In dem Buch "Letters to Wall Street" schreiben ganz normale Menschen Briefe an die Banker der Wall Street. Die Briefe zeigen, wie der Durchschnittsamerikaner von der Finanzkrise getroffen wurde.
In New York hat Mark Greif das Literaturmagazin N +1 mitbegründet. Die Inhalte sind hip und anspruchsvoll, lassen sich zwischen Soziologie und Kultur verorten. In einem neuen Buch lässt Mark greif nun aber die ganz normalen Menschen zu Wort kommen - US-Amerikaner und Kanadier, die unter der Finanzkrise gelitten haben. Sie schreiben darin Briefe an die verantwortlichen Banker und Manager der fünf großen Banken. Entstanden sind die Briefe im Herbst 2011, als die Occupy-Bewegung in den USA Fuß fasste und Tausende Menschen zum Mitmachen inspirierte.
Opfer des Systems
Die Briefe sind ehrlich, manchmal auch lustig und hin und wieder traurig. Es sind die Meinung einzelner Menschen, die die Resultate einer unverantwortlichen Wirtschaftspolitik und des herrschenden Wirtschaftssystems am eigenen Leib erfahren haben. Wenn andere Menschen auch Briefe in dieser Art schreiben würden, könnte das zu einer neuen Graswurzelbewegung werden, glaubt Mark Greif.