Mittwoch, 19. Juni 2013

Kultur /

Finanzen Letters to Wall Street  

Mark Greif hat US-Amerikaner animiert, Wall-Street-Bankern Briefe zu schreiben

No Bulls, No Bears, Only Pigs.
Die Banker kommen in Mark Greifs neuem Buch nicht gut weg. (Clint McMahone | Flickr | cc-by-nc-sa-2.0)

In dem Buch "Letters to Wall Street" schreiben ganz normale Menschen Briefe an die Banker der Wall Street. Die Briefe zeigen, wie der Durchschnittsamerikaner von der Finanzkrise getroffen wurde.

In New York hat Mark Greif das Literaturmagazin N +1 mitbegründet. Die Inhalte sind hip und anspruchsvoll, lassen sich zwischen Soziologie und Kultur verorten. In einem neuen Buch lässt Mark greif nun aber die ganz normalen Menschen zu Wort kommen - US-Amerikaner und Kanadier, die unter der Finanzkrise gelitten haben. Sie schreiben darin Briefe an die verantwortlichen Banker und Manager der fünf großen Banken. Entstanden sind die Briefe im Herbst 2011, als die Occupy-Bewegung in den USA Fuß fasste und Tausende Menschen zum Mitmachen inspirierte. 

Opfer des Systems

Die Briefe sind ehrlich, manchmal auch lustig und hin und wieder traurig. Es sind die Meinung einzelner Menschen, die die Resultate einer unverantwortlichen Wirtschaftspolitik und des herrschenden Wirtschaftssystems am eigenen Leib erfahren haben. Wenn andere Menschen auch Briefe in dieser Art schreiben würden, könnte das zu einer neuen Graswurzelbewegung werden, glaubt Mark Greif.



Mehr bei DRadio Wissen:

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(Kultur vom 17.09.2012)

Protest - Was von Occupy Wall Street bleibt
Im Netz wird diskutiert, ob die Bewegung ihren Zenit bereits überschritten hat.
(Agenda vom 08.12.2011)

 

Mehr zum Thema: 

Dear Banker, thanks for wrecking our lives
(New York Times vom 15.09.2012)

The Trouble Is the Banks: Letters to Wall Street
(N +1 vom 15.09.2012)

Dear Big Banks, from Occupy Wall Street
(marketplace.org)

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