Fliegenfischen Fliege am Haken, Forelle im Visier
Stefan Rheinbay über seine Leidenschaft: das Fliegenfischen.
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- Für Fliegenfischer steht nicht der Fang sondern die sportliche Herausforderung im Vordergrund. (guebosch | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Einen Köder ins Wasser halten und warten bis einer anbeißt - das kann jeder. Fliegenfischen dagegen ist eine Kunst. Stefan Rheinbay stellt sein Hobby vor.
Man muss sich entscheiden: Gehe ich angeln oder gehe ich fischen? Der Unterschied ist nämlich enorm. Besonders die Fliegenfischer legen größten Wert darauf, nicht mit gewöhnlichen Plumpsanglern in einen Teich geworfen zu werden. Der Unterschied beginnt mit der Bewegung der Angel - kunstvolles Schwingen versus stumpfes Festhalten - und endet beim Umgang mit dem Fisch. Während der Kochtopfangler mit Fangzahlen prahlt, gibt der Fliegenfischer der Forelle einen Kuss und schenkt ihr die Freiheit.
Im Wettstreit mit dem Fisch
Pünktlich zum Saisonstart schlüpft Stefan Rheinbay wieder in seine Wathosen und geht ins Wasser. Er ist selbst passionierter Fliegenfischer mit langjährger Erfahrung. Er trifft Anfänger, die das natürliche Präsentieren des Köders üben, alte Hasen, die über feinsinnige Naturbeobachtung philosophieren, und stellt sich selbst dem Wettstreit mit dem Fisch. Natürlich mit selbstgebundener Fliege - Ehrensache!