Dienstag, 21. Mai 2013

Globus /

FLÜCHTLINGE Menschenschmuggel im Sinai  

Der Journalist Gil Yaron erklärt, wieso die Flucht vieler Afrikaner nach Israel lebensgefährlich ist

Ein südsudanesischer Flüchtling auf dem Weg zum Ben Gurion Airport in Tel Aviv.
Nicht willkommen - ein südsudanesischer Flüchtling auf dem Weg zum Ben Gurion Airport in Tel Aviv. (dpa | Jim Hollander)

Tausende Afrikaner versuchen jährlich nach Israel zu flüchten - in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Flüchtlinge heuern Schmuggler an, die sie von der Sinai-Halbinsel über die Grenze schleusen sollen. Dabei werden sie Opfer von Erpressung und Folter - und wenn kein Geld fließt, bezahlen sie mit ihrem Leben

Schätzungsweise 60.000 illegale Flüchtlinge leben in Israel. Fast alle gelangen mithilfe von Menschenschmugglern über die ägyptische Grenze. Es sind Flüchtlinge aus afrikanischen Krisenstaaten wie Sudan, Somalia oder Eritrea, die in Israel auf ein besseres Leben hoffen - ohne Armut und Gewalt.

Odyssee ohne Ende

Afrikanische Flüchtlinge sind auf Schmuggler angewiesen. Doch diese nehmen die Afrikaner als Geiseln, erpressen sie und ihre Angehörigen und schrecken auch nicht vor Folter, Vergewaltigung oder Mord zurück. Selbst wenn die Flüchtlinge es nach Israel schaffen, ist ihre Odyssee noch nicht beendet - denn auch dort sind sie nicht willkommen, erklärt uns der Journalist Gil Yaron.



Mehr bei DRadio Wissen

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(Globus vom 19.06.2012)  

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