Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Forschung Hoffnungsträger Stammzellen  

Ein Vortrag von Christopher Baum

Eine Biologin zeigt einen Behälter mit Stammzellen im Labor des "National Institute for Biological Standards and Control" in England
Für die einen ist die Stammzellenforschung Teufelswerk, für die anderen eine Chance auf Heilung. (AP)

Wissenschaft sowie Öffentlichkeit diskutieren über die Stammzellenforschung. Ein Vortrag über ihre Chancen und Grenzen.

"Stammzellenforschung" ist - ungewollt - zu einer Art Buzzword geworden. Spricht man es aus, kann man sich sicher sein, eine Meinung dazu von seinem Gegenüber zu hören. Diese kann sehr unterschiedlich und auch sehr heftig ausfallen und bewegt sich wahrscheinlich zwischen Heilsglauben und Verteufelung.

Debatte um die Stammzellenforschung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Doch worum geht es bei der Stammzellenforschung tatsächlich? Was kann sie zurzeit leisten? Und kann uns eine nüchterne naturwissenschaftliche Betrachtung auch bei den ethischen Fragen weiterhelfen, die mit der Stammzellenforschung einhergehen? Viele Fragen zur Anwendung von Stammzellen in der Krankheitsbehandlung sind weiterhin offen. Sie beschäftigen Wissenschaft sowie Öffentlichkeit.

Der Mediziner Christopher Baum von der Medizinischen Hochschule Hannover geht diesen Fragen nach. Im Rahmen der Vortragsreihe "exkurs - Einblick in die Welt der Wissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft hielt er am 29. März 2011 den Vortrag "Hoffnungsträger Stammzellen - Chancen und Grenzen ihrer Anwendung in der Therapie". Mit der Vortragsreihe stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft aktuelle Ergebnisse DFG-geförderter Forschung vor.

 


 

Mehr auf DRadio Wissen:

Tödliche Stammzellenbehandlung
In der privaten Stammzellklinik "XCell-Center" in Düsseldorf starb im August 2010 ein anderthalbjähriger Junge nach einer Stammzellenbehandlung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt
(Natur vom 20.12.2010)

Hoffnung für Querschnittsgelähmte
Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Michael Lange
(Natur vom 12.10.2010)

Stammzellen aus der Nabelschnur
Die Stammzellen aus der Nabelschnur können Eltern der Wissenschaft zu Forschungszwecken spenden oder privat einlagern
(Medizin vom 04.10.2010)

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörsaal

Eine Frau kämpft sich unter Flip-Chart-Blättern hervor.

Digitale NachhaltigkeitWas es (nicht) lohnt aufzuheben

Welche Daten wollen wir für die Ewigkeit speichern – und welche nicht?

Mehr …

Woytek Czyz und Jun Haruta aus Japan während der 4x100-Meter-Staffel bei den Paralympics 2012.

Vorbilder VSportliche Idole

Sind behinderte Sportler die besseren Vorbilder?

Mehr …

David Beckham nach dem verschossenen Elfmeter im Viertelfinale der EM-2004 gegen Portugal

Vorbilder IVZwischen Entertainer und Vorbild

Politik wird es, Sport ist es schon: Entertainment. Das macht es angehenden Vorbildern schwer.

Mehr …

Im Uhrzeigersinn von oben links: Christian Wulff, Annette Schavan, Silvana Koch-Mehrin und Karl Theodor zu Guttenberg.

Vorbilder IIINiemals Politiker werden

Taugen Politiker noch als Vorbilder für junge Menschen?

Mehr …

Ein schwarzer BH liegt auf rotem Samt

Erregende LiteraturWir waren schon mal weiter

"50 Shades of Grey" ist ein erotischer Bestseller - und ganz schön verklemmt...

Mehr …

Ein Mann sitzt in einem Sessel und trinkt mit abgespreiztem kleinen Finger Tee.

AnglistikIdentität in der Literatur

Wie in der englischen Literatur der Gegenwart Identität geschaffen wird.

Mehr …