Forstwissenschaften Förster spielen
Monika Ahrens begleitet Studenten der Forstwissenschaft zu einer Waldbauübung
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- Förster wissen, was "ihr" Wald braucht und welche Bäume dort am besten wachsen. (dpa | picture alliance | Martin Schutt)
Im Studiengang Forstwissenschaften sitzen die Studenten nicht nur im Hörsaal, sie gehen auch raus, in den Wald. Bei einer Waldbauübung an der Universität Göttingen überlegen sie, wie ihr Versuchsobjekt genutzt werden könnte. In unserer Serie "Mein Studium" stellen wir den Studiengang Forstwissenschaften vor.
An der Exkursion in den Göttinger Wald nehmen rund 30 Studierende teil. Sie sind ausgestattet mit Wanderstiefeln und wetterfesten Jacken. Zunächst erkunden sie den Boden und überlegen, welche Bäume in dem Forst wachsen könnten.
"Kauen, wer tapfer ist"
Sabine Ammer, Dozentin für Bodenkunde hilft ihnen. Aus einer Grube holt sie eine Erdprobe, die sie herumreicht: "Kauen, wer tapfer ist. Aber auf alle Fälle hören. Deutlich, mittelmäßig, kein Sand". Die Studenten zerreiben die Erde zwischen ihren Fingern, um zu hören, ob es knirscht.
Die eigentliche Waldbauübung besteht darin, ein Konzept zu entwickeln, wie der Göttinger Wald in den kommenden Jahrzehnten genutzt werden könnte. Denn Forstwissenschaftler denken in langen Zyklen - bis zur Ernte vergehen oft Jahrzehnte.
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