Forstwissenschaften Wald weltweit
Jürgen Bauhus von der Universität Freiburg arbeitet mit an der Aufforstung von Chinas Wäldern
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- China will aufforsten (Flickr.com | mke1963 | CC BY-NC 2.0)
China hat in den vergangenen 30 Jahren massiv aufgeforstet, doch nicht immer mit dem besten Erfolg. Deutsche Forstwissenschaftler erarbeiten mit chinesischen Partnereinrichtungen Konzepte zur künftigen Entwicklung von Chinas Wäldern. In unserer Serie "Mein Studium" stellen wir den Studiengang Forstwissenschaften vor.
China hat seit 1980 etwa 50 Millionen Hektar Wald angepflanzt. Zusätzlich sollen zwischen 2005 und 2020 weitere rund 40 Millionen Hektar Wald angepflanzt werden. Das entspricht knapp der vierfachen Waldfläche Deutschlands.
Die Aufforstung war bislang nicht immer erfolgreich
Doch bislang wurden die meisten Wälder als Monokulturen aufgeforstet, die an den jeweiligen Standorten nicht gut gedeihen. Freiburger Forstwissenschaftler erarbeiten zusammen mit Kollegen aus Göttingen und Dresden sowie chinesischen Partnereinrichtungen Konzepte zum Umbau und zur künftigen Nutzung der Wälder.
Wälder sind wichtige Klimaanlagen
Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt 2,75 Millionen Euro. Das Ziel ist es, Chinas Wälder so zu entwickeln, dass sie viel Wasser und Kohlenstoff speichern und als Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dienen können.
Jürgen Bauhus, Professor für Waldbau an der Universität Freiburg, erzählt im Gespräch mit DRadio Wissen von dem Projekt, von den Herausforderungen und Möglichkeiten.
Alle Berichte zur Serie "Mein Studium - Forstwissenschaften" finden Sie auf der Übersichtsseite.