Forstwissenschaften Wirtschaft trifft Naturschutz
Monika Ahrens liefert den Faktencheck und Vanessa Dähn hat ein Baumlabor besucht
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- Ein Forst ist ein bewirtschafteter Wald - das Holz wird zum Rohstoff. (Asea! | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Zum Studiengang der Forstwissenschaften gehört der Naturschutz genauso dazu, wie die Verarbeitung des Rohstoffs Holz. In unserer Serie "Mein Studium" stellen wir den Studiengang Forstwissenschaften vor.
Forstwissenschaften kann man an den Universitäten Göttingen, Freiburg, München und Dresden studieren. Auch mehrere Fachhochschulen bieten den Studiengang an. Fachhochschulabsolventen arbeiten später zum Beispiel als Revierförster, Universitätsabsolventen hingegen unter anderem in Forstverwaltungen.
Von BWL bis Pflanzenkunde
Valerie Schenk studiert im vierten Semester Forstwissenschaften und Waldökologie an der Universität Göttingen. Monika Ahrens hat sie getroffen. "Durch das Studium lernt man sowohl wie der Wald bewirtschaftet wird als auch, wie wichtig das Ökosystem dabei ist", sagt Valerie Schenk. Die Veranstaltungen erstrecken sich über Betriebswirtschaftslehre und Recht bis hin zu Waldbau oder Pflanzenkunde. "Man trifft Leute, die interessieren sich für die Holzgewinnung. Aber es gibt auch wieder die anderen, die das rein ökologisch sehen und der Meinung sind, wir müssen möglichst wenig Holz rausholen, sondern nur die Natur schützen“, so Schenk weiter.
Ein riesiges Baumlabor
Vanessa Dähn hat das Wuppertaler Forstgebiet Burgholz besucht und die Försterin und Forstwissenschaftlerin Ute Nolden-Seemann getroffen. Die Forstexpertin erklärt, wie sich unsere Wälder in Zukunft durch neue Baumarten verändern werden. Denn in Burgholz werden seit Jahrzehnten absichtlich fremde Baumarten angepflanzt. Die Förster wollen in ihrem Baumlabor direkt in der Natur beobachten, ob das funktionieren kann und mit welchen Folgen.
Alle Berichte zur Serie "Mein Studium - Forstwissenschaften" finden Sie auf der Übersichtsseite.