Freizeit Füße zum Mond
Philipp Spale über die Kunst des Klippenspringens in der Schweiz
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- Philip Spale bei einem Pied à la lune von oben. (Pied à la lune)
Philipp Spale hat einen ungewöhnlichen Reiseführer für die Schweiz geschrieben: "Pied à la lune" - zu Deutsch: "Füße zum Mond". So heißt der Auerbach, ein gestreckter Salto rückwärts, auf Französisch. Und wo man den am schönsten springen kann, das beschreibt Philipp Spale in seinem Buch.
Von der Klippe springen kann man nicht nur im fernen Acapulco. In der Schweiz geht das genauso gut. Philipp Spale kennt die höchsten Brücken und die schönsten Felsen vom Bodensee bis zum Lago Maggiore, von Chur bis Lausanne. Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man allerdings ein paar Dinge wissen: Wie schnell werde ich? Wie tief tauche ich ein? Und: Springe ich da in Süß- oder Salzwasser?
Seemann, Katze und Kartoffel
Bei den Olympischen Spielen hätten die Klippenspringer keine Chance auf Punkte und Medaillen. Umgekehrt erntet ein Turmspringer aber auch nicht unbedingt Respekt am Fluß. Der akkurat gehockte, dreifach geschraubte Salto macht am Felsen weniger Eindruck als eine coole Katze oder ein sauberer Seemann.