Fukushima Sushi strahlenfrei
Dagmar Röhrlich erklärt, welche japanischen Lebensmittel jetzt wieder auf unseren Tellern landen
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- Fisch aus den Gewässern vor Fukushima ist immer noch belastet, für einige andere Lebensmittel wurde die Einfuhrbeschränkung aufgehoben. (kimishowate | flickr | cc2.0-by-sa)
Eineinhalb Jahre nach der Explosion des Atomkraftwerks in Fukushima im März 2011 lockert die EU die Einfuhrbestimmungen für japanische Lebensmittel. Aus elf von der Katastrophe in Mitleidenschaft gezogenen Gebieten darf jetzt wieder importiert werden, ohne die Lebensmittel zuvor auf Radioaktivität zu untersuchen.
Nach der Havarie im Atomkraftwerk in Fukushima waren viele Lebensmittel aus der Gegend radioaktiv belastet. Deshalb wurde der Import von Nahrungsmitteln aus Japan stark reglementiert. Jetzt wurden die Bedingungen für Importe von Lebensmitteln aus Japan in die EU wieder gelockert. Aus elf japanischen Präfekturen dürfen Lebensmittel in die EU eingeführt werden, ohne sie zuvor auf Radioaktivität zu untersuchen. Der Entscheidung gingen umfassende Kontrollen voraus. Von der diesjährigen Ernte, der zweiten nach der Katastrophe, wurden 40.000 Stichproben genommen.
Besondere Einschränkungen für die Region Fukushima
Dennoch wird es Fisch aus den Gewässern vor Fukushima auch zukünftig nicht in Deutschland geben. Tiere und Pflanzen aus der Region rund um das 2011 havarierte Atomkraftwerk sind nämlich immer noch stark belastet. Auch am Reaktor selbst ist die Lage noch angespannt. Besonders Block 4 bereitet den Technikern Sorge. Sollte die Erde erneut beben, befürchten sie einen weiteren Unfall.