Mittwoch, 22. Mai 2013

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Games Cyberkrieg als Ego-Shooter  

Christian Schiffer über virtuelle und reelle Cyber-Angriffe

Szene aus "Call of Duty"
Call of Duty: Black Ops 2 kommt im November 2012 auf den Markt. (Screenshot Youtube/Call of Duty)

Noch ist die neue Folge des Videospiels "Call of Duty" nicht auf dem Markt. Doch die Hacker von Anonymous sind über den Trailer verärgert: Sie fühlen sich als Terroristen verunglimpft.

Das Ego-Shooter-Computerspiel "Call of Duty" ist eines der erfolgreichsten weltweit. Die vergangene Folge des Spiels verkaufte sich allein am ersten Tag in den USA und Großbritannien über 6,5 Millionen Mal. Die Gesamteinkünfte durch den Verkauf des Spiels werden auf über 3 Milliaden US-Dollar geschätzt.

Hacker als Terroristen

Die neueste Folge "Call of Duty: Black Ops 2" kommt am 13. November auf den Markt. Ungewöhnlich daran: Diesmal sind Hacker die Protagonisten, sie planen einen Cyber-Angriff auf das US-Militär.

Im Trailer zur neuen Version ist Guy-Fawkes-Maske zu sehen, jene Maske aus dem Comic „V wie Vendetta“, die von den Anonymous-Aktivisten verwendet wird.

 

Video als Stellungnahme

Das Hackerkollektiv reagierte prompt: In einem Youtube-Video lies es per Computerstimme eine Stellungname verlesen:

"Liebe User, wir haben mitbekommen, dass Activision unser Kollektiv als abschreckendes Beispiel benutzt. Diese Firma stellt uns als terroristische Vereinigung dar, die versucht Flugzeuge zu entführen und raubt. Das ist unsere Antwort: Wir sind keine Terroristen, wir sind Kämpfer für die Freiheit in all ihren Facetten..."

Doch nicht Anonymous wird der Feind sein, gegen den die Gamer mit Tastatur und Maus in den Krieg ziehen werden, sondern professionelle Hacker, bezahlt vom chinesischen Staat.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Mehr zum Thema:

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