Games Mehr als nur Lara Croft
Lydia Heller über Girls in der Gamesbranche
Hersteller vom Computerspielen entdecken Frauen als neue Zielgruppe.
Jung und männlich. Das war sie einmal, die Zielgruppe von Computerspiele-Herstellern. Frauen über 18 sind in den USA inzwischen eine wichtigere Zielgruppe als Jungs unter 17, sagt der Chef des deutschen Spieleherstellers Bigpoint, Heiko Hubertz. Und die britische Zeitung "The Guardian" titelte vor einiger Zeit: "Wir brauchen mehr Frauen in Videospielen."
Werben um eine neue Zielgruppe
Der Blogger Jacob Aron beklagte die schmerzliche Abwesenheit von weiblichen Videospielcharakteren, von denen 85 Prozent immer noch männlich seien. In Deutschland sieht es ähnlich aus - allerdings sind die spielenden Frauen auf dem Vormarsch. Nicht nur als Spielerinnen, sondern auch in der Entwicklung von Spielen.
Karriere in der Branche
Aber was für Karrierechancen haben Frauen tatsächlich in der Gamesbranche? DRadio-Wissen-Reporterin Lydia Heller ist eingetaucht in die Games-Szene auf den Gamestagen in Berlin.