Donnerstag, 23. Mai 2013

Netzreporter /

Games Vom Kulturgut zum Spaßgut  

Von Tobias Lenartz, Kooperative Berlin

Zwei Männer mit Kopfhörern schauen auf Bildschirme und spielen ein Computerspiel.
Bei Messen wie der Gamescom kann man die neusten Spiele testen. (Koelnmesse)

Der Medienwissenschaftler Jörg Müller-Lietzkow befreit das Computerspiel vom Rechtfertigungskrampf - und holt den Spielspaß aus dem Kinderzimmer.

Der Gamescom-Congress war eine Art diskursiver Seitenflügel von „Europas größter Computerspielmesse". Während in den Messehallen insgesamt 250.000 Gamer die Spiele des kommenden Jahrs anzocken, diskutieren Wissenschaftler, Pädagogen, Politiker und Brancheninsider Gegenwart und Zukunft des jungen Mediums.

Kaum überraschend stand auch die momentan viel diskutierte Frage nach dem kulturellen Wert des Computerspiels auf der Agenda. Neben ebenso lobenswerten wie uninspirierten Zustimmungsbekundungen aller Lager, eröffnen die Thesen des Paderborner Medienwissenschaftlers Jörg Müller-Lieztkow neue Perspektiven. Seine Ausführungen zum gesellschaftlichen Mehrwert des digitalen Spielplatzes überholen die Debatte – und  treiben eine unverstellte Auseinandersetzung mit dem interaktiven Medium voran.

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Mehr bei DRadio Wissen:

Gamescom: Lasst das Spielen beginnen!
Laut, blutig, mobil - unterwegs auf der weltgrößten Computerspielmesse
(Agenda vom 17.08.2012)

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