Gamescom Wenn der Bildschirm brennt
Markus Dichmann hat Computerspiele getestet, die Augmented Reality versprechen.
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- Reale und virtuelle Welt miteinander verknüpfen - Markus Dichmann probiert es aus. (dradiowissen | Sina Fröhndrich )
Eintauchen in eine virtuelle Welt - am besten so tief, dass Realität und Spiel verschmelzen. Davon träumen Gamer schon seit Jahren. Voll erfüllen kann die Spieleindustrie diesen Wunsch immer noch nicht.
So fing es an - Screenshot von Virtual Boy. (Eli Hodapp | Wikimedia Commons | CC BY 2.0)Virtual Boy hieß eine der ersten Spielekonsolen, die eine virtuelle Realität versprachen: Eine Maske, durch die der Träger 3D-Bilder sieht. Sie kam Mitte der 1990er Jahre in Japan und den USA auf den Markt - und floppte.
Aktuelle Augmented Reality-Spiele wollen reale und virtuelle Welt miteinander verknüpfen. Beim Wonderbook von Sony zum Beispiel wird der Spieler samt Umgebung gefilmt und sieht sich selbst auf dem Bildschirm der Playstation. Mit einem Motion Control-Stick kann er dann zaubern - zumindest auf dem Bildschirm. DRadio Wissen-Reporter Markus Dichmann hat es ausprobiert und erst einmal Feuer gelegt.
Warten auf's Holodeck
Sein Fazit: Wirklich viel Augmented Reality war auf der Gamescom 2012 nicht zu sehen. Und wenn, dann spielt sich die erweiterte Realität meist auf einem Bildschirm ab. Eine Art Star Trek-Holodeck, auf dem sich der Spieler tatsächlich in einer virtuellen Welt bewegt, ist immer noch nicht auf dem Markt.