Gene Alte Eltern
Marieke Degen über die Folgen später Vaterschaft
Im Gegensatz zur Frau kann der Mann sein Leben lang Keimzellen bilden. Doch das heißt nicht, dass bei ihm nicht auch die biologische Uhr tickt.
Isländische Forscher berichten im Fachmagazin "Science", dass die Mutationsrate in den Spermien mit dem Alter des Mannes ansteigt.
Schon länger ist bekannt: Je älter der Vater ist, desto mehr Veränderungen treten im Erbgut der Föten auf. Die Forscher aus Island haben nun die genaue Anzahl solcher sogenannter Neumutationen bei Kindern ermittelt. Sie liefern damit einen Beweis dafür, dass Krankheiten wie Autismus oder Shizophrenie häufiger bei Kindern älterer Väter auftreten.
Den kompletten Bericht zum Nachlesen finden Sie bei Forschung Aktuell.