Samstag, 25. Mai 2013

Netzreporter /

Generationen-Gap Zwischen Geriatrie und Grundschule  

Von Matthias Finger, Kooperative Berlin

Eine erleuchtete Notebook-Tastatur zeigt die Taste "Alt".
Facebook wird alt. Da muss man doch was gegen tun! Sagen Werbeexperten. (sfxeric | Flickr | CC BY 2.0)

Die Generationenlüge auf sozialen Plattformen oder: Wie Werber die Verjüngung von Medien und Netzwerken erzwingen wollen.

Werbeexperten warnen: Facebook wird zu alt. Reifere Semester tummeln sich auf der einst exklusiv von Jugendlichen bevölkerten Plattform. Die modernen Alten biedern sich hemmungslos an, indem sie das Verhalten ihrer Kinder schlichtweg imitieren. Wäre es früheren, würdevoll gealterten Elterngenerationen je in den Sinn gekommen, den absurden Lebensstil ihrer Kinder zu kopieren? 

"Nein!", sagen Werber empört und fürchten schwindende Aufträge, wenn die Zielgruppe altert. Waren die Silver Surfer lange eine hochgelobte Zielgruppe, deren Aufkommen das digitale Generationslücke schließen sollte, sehen Werber die digitale Bevölkerungswanderung ins Netz zunehmend skeptisch.

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