Generationendialog Solidarität zwischen Jung und Alt
Franz Müntefering und Richard David Precht im Generationendialog
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- Wie sieht es aus mit der Generationensolidarität, wenn es immer mehr Alte und immer weniger Junge gibt? (xflickrx | flickr.com |CC BY-SA 2.0)
Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und wird immer älter. Für unser Rentensystem stellt das eine besondere Herausforderung dar. Aber der demografische Wandel wirft auch ethische Fragen wie etwa nach Solidarität oder Lebensqualität auf.
Der eine ist Jahrgang 1964, stammt also aus der so genannten Generation X, der andere wurde 1940 in die Endphase des Dritten Reiches und den Zweiten Weltkrieg hineingeboren: Der Philosoph und Publizist Richard David Precht und der zweieinhalb Dekaden ältere frühere Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering.
Anders Altern
Während Precht ein soziales Pflichtjahr auch für Rentner fordert, setzt Müntefering auf freiwilliges Engagement für die Gesellschaft. Auch in der Frage nach der Zukunft der Rentenversicherung nehmen beide unterschiedliche Standpunkte ein. Einig allerdings sind sie sich darin, dass das Altern und die Alten sich ändern und dass die Auswirkungen dieser Entwicklung sozialpolitisch flankiert werden muss. Wie, das diskutierten der Philosoph und der Politiker im Rahmen der Veranstaltung Generationendialog.
Precht und Müntefering sind auf Einladung der Körber-Stiftung, des Deutschlandfunks und von DRadio Wissen in den Generationendialog getreten. Dieser zweite Teil der gleichnamigen Reihe wurde am 3. September 2012 im Historischen Rathaus zu Köln aufgezeichnet. Birgit Wentzien, Chefredakteurin des Deutschlandfunks, moderierte.
Der nächste Generationendialog findet am 1. Oktober 2012 in Hannover statt. Dann diskutiert die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen mit der Autorin Cosima Schmitt. Zu hören ist das ganze dann am 8. Oktober 2012 im Hörsaal.