Gentechnik Designer-Mücken gegen Malaria
Ein Beitrag von Jan Lublinski
Ein Ansatz um Malaria zu kontrollieren, besteht darin, Stechmücken genetisch zu verändern, die dann nicht mehr den Malaria-Erreger übertragen können.
Mehr als eine Million Menschen sterben jedes Jahr an der Krankheit Malaria, die meisten davon sind Kinder in Afrika. Sie werden von Mücken gestochen, die den Malaria-Erreger Plasmodium in sich tragen. Dieser sorgt für heftiges Fieber, Schüttelfrost und starke Krämpfe. Bislang haben alle Bemühungen versagt, die Ausbreitung von Malaria zu kontrollieren. Die Überträger wie auch der Erreger sind enorm wandelbar und entwickeln Resistenzen. Impfstoffe gibt es bislang keine.
Einer von mehreren neuen Ansätzen, die derzeit von Wissenschaftlern erforscht werden, besteht darin, die Steckmücken genetisch zu verändern. Also Gen-Mücken herzustellen und zu verbreiten, die nicht mehr in der Lage wären, den Malaria-Erreger zu übertragen. Jan Lublinski hat ein solches Forschungsprojekt in Mali besucht.
Das vollständige Skript zum Beitrag finden Sie auf der Seite der Deutschlandfunk-Sendung Forschung Aktuell.
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