Geologie Unerwünschte Nebenwirkungen
Volker Mrasek erklärt, welche Gefahren bei der CO2-Speicherung lauern.
CO2-Gase in der Erde verbuddeln, statt sie in die Luft zu blasen - dieses Verfahren nennt sich "Carbon Capture and Storage" (CCS). Kohlekraftwerke wollen so ihren CO2-Ausstoß senken. Aber: Das Verpressen von Kohlendioxid könnte zu Erdbeben führen.
Über drei Milliarden Tonnen CO2 aus Kohlekraftwerken und Zementöfen - so viel müsste in Zukunft nach Berechnungen von US-Forschern jährlich eingelagert werden. Dafür benötigte man mehr als 3000 Untertage-Deponien in tiefen, porösen Gesteinsschichten.
Experten befürchten Erdbeben
Doch gerade dort, wo viele der großen CO2-Schleudern stehen, ist CCS problematisch, so die Forscher. Dort gebe es immer wieder Verwerfungen im Gestein, also Brüche, und damit auch große Spannungen. Durch das Verpressen riesiger Mengen verflüssigten Kohlendioxids könnten Erdbeben ausgelöst werden, fürchten einige Experten.
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