Dienstag, 18. Juni 2013

Agenda /

Geomagnetischer Sturm Stürmische Sonne  

Ein Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Dirk Lorenzen

Gigantische Explosionen auf der Sonne - aufgenommen vom Solar Dynamics Observatory der Nasa am 7. Juni 2011.
Gigantische Explosionen auf der Sonne - aufgenommen vom Solar Dynamics Observatory der Nasa am 7. Juni 2011. (AP)

Am 07.06.2011 ereignete sich auf der Sonne eine starke Eruption. Eine Plasamwolke mit geladenen Partikeln wurde ins All in Richtung Erde geschleudert. Befürchtet wurde, dass es zu Strom-, GPS-, und Satellitenausfall kommen könnte.

Ist unsere Sonne eine harmlose gelbe Kugel am Himmel? Von wegen. Sie ist ein brodelnder Stern und am Dienstagmorgen um 8.41 Uhr mitteleuropäischer Zeit haben Nasa-Satelliten eine gigantische Explosion auf der Sonne beobachtet.

Der Weltuntergang ist abgesagt

Im Laufe des Mittwochs (08.06.2011) erreichte die Explosionswolke auch die Erde. Vorab war so manches Katastrophenszenario durch die Medien  gegeistert - vom Zusammenbruch der Stromnetze bis zum Ausfall der Satellitennavigation.

Letztendlich kam unser Heimatplanet aber mit einem Streifschuss davon, der keinen Schaden anrichtete. Außer ein Paar Ausschlägen in Messstationen und natürlich spektakulären Bildern der Nasa von der Explosion bekamen die Erdenbürger nicht viel vom Sonnensturm mit.

Warum die Erde von größeren Schäden verschont blieb und was auf der Sonne genau vor sich gegangen ist, berichtet Dirk Lorenzen.



Mehr zum Thema

Sonnenseiten - Sonnenwind und Plasmasturm
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