Donnerstag, 20. Juni 2013

Kultur /

Geostrategie Es geht nicht nur um Assad  

Martin Winter, Leiter des SZ-Studios in Brüssel, analysiert geopolitische Ziele der "Big Player"

Syriens Präsident Baschar al-Assad
Assad: Spielball der Mächtigen? (AP)

China und Russland wollen die USA und den Westen möglichst aus Syrien hinausdrängen.

Es geht nicht um Assad und es geht nicht um das bedauernswerte syrische Volk, behauptet der Passauer Historiker Hans-Christof Kraus. Die USA, Russland und China verfolgen weltpolitische und geostrategische Ziele, die sie auf unterschiedliche Seiten in diesem Konflikt bringen. Es könnte sein, dass das Ergebnis des Syrien-Konflikts Aufschluss darüber gibt, wer das größte Machtpotenzial auf der Erde hat.

Claims abstecken

Der SZ-Journalist Martin Winter beschäftigt sich mit globalen Zusammenhängen und strategischen Planungen in den Thinktanks der Großmächte. Er meint, die Theorie Kraus' ist zwar richtig, dennoch geht es auch um profane Dinge, wie Zugang zu Ölvorkommen oder Verteidigung anderer ökonomischer Interessen.



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Weitere Informationen:

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