Google Glass Google auf der Nase
Webschau mit Martina Schulte
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- Kein Terminator, sondern einer der Google-Gründer - Sergej Brin mit Google Glass. (Christoph Dernbach | dpa )
Das Unternehmen stellt eine Augmented-Reality-Brille vor. Ob das die Zukunft oder nur eine Spielerei ist, darüber streiten die Experten.
Auf der Google i/O in San Francisco wurde diese Woche Google Glass vorgestellt, eine Augmented-Reality-Brille, die in Nerdkreisen schon im Vorfeld für Furore gesorgt hatte. Die Brille ist in der Lage, permanent aufzuzeichnen, was um ihren Träger herum geschieht, sie macht Fotos, man surft mit ihr im Netz und das alles soll funktionieren, ohne dass der Träger ein einziges Mal seine Hände benutzen muss. Auf der Google-Entwicklerkonferenz I/O war die Tech-Crowd im Saal so begeistert, dass gleich über 1000 Brillen vorbestellt wurden.
Jenseits der Konferenz fallen die Meinungen zur Google-Brille gemischt aus. Caschy ist nach der Präsentation nicht klar, wozu so eine Brille gebraucht wird. Techcrunch glaubt dagegen, einen Einblick in die Zukunft von Google gewonnen zu haben. Bei Gizmodo sind die Autoren eher enttäuscht über die Präsentation.
Erst Tech-Elite, dann Massenmarkt
Roberto Baldwin lästert auf wired.com über ein Gadget für Fans von Energy-Drinks. Benjamin Robbins zeigt sich auf guardian.co.uk dagegen begeistert. Thomas Jungbluth geht davon aus, dass Google mit dieser Entwicklung seine Attraktivität als Arbeitgeber für High Potentials deutlich erhöhen wird.
Bleibt die Frage, wann die Google-Brille auf den Markt kommt. Derzeit können nur die amerikanischen Teilnehmer die Google i/O Glass vorbestellen und Anfang 2013 für 1500 Dollar kaufen. Diese Tech-Elite soll Google helfen, die Brille in ein Produkt für den Konsumenten-Markt weiterzuentwickeln. Frühestens 2014 soll es Google Glass dann für alle geben.