Donnerstag, 23. Mai 2013

Netzreporter /

Googlebooks Kunst ist, was dazwischen liegt  

Lydia Meyer über ein Netzphänomen zwischen Fehler und Kunst

Mehrere Bilder auf denen gezeigt wird, dass jemand die Buchseiten beim Scannen noch mit den Fingern fest hält.
Google scannt Bücher in großem Stil und produziert dabei nicht selchen seltsame Bilder... (Screenshot DRadio Wissen)

Auf einer Tumblr-Seite entsteht im Netz gerade die "Art of Googlebooks".

Beim Digitalisieren von Büchern passieren Fehler. Die Tumblr-Seite The Art of Google Books ruft diese Fehler, die größtenteils aus der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine resultieren, nun als Kunst aus. Und Kunst wird hier plötzlich alles: Eselsohren in zweihundert Jahre alten Geografiewälzern, vergessene Supermarktrechnungen auf katholischen Gesangsbüchern oder steckengebliebene Finger auf einem herrenlosen Roman des Sturm und Drang.

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