GPS Satelliten wachen über Kontinente
Anke Wilde über satellitengestützte Fernerkundungssysteme, mit denen Forscher die Bewegung der Kontinentalplaten beobachten.
Satllitengestützte Systeme können viel mehr als Autos zu ihrem Ziel führen. Wissenschaftler haben die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ins Visier genommen.
Nach dem schweren Erdbeben in Japan im März 2011 gingen die Daten von 1200 permanent installierten GPS-Stationen an Geoforscher aus der ganzen Welt. Für die Wissenschaftler brachte diese Datenflut ein neues Verständnis über die Bruchzone vor der japanischen Küste.
Internationales Netzwerk
Vor allem plattentektonische Bewegungen lassen sich per GPS und dem russische GLONASS gut beobachten. Dafür gibt es inzwischen ein internationales Netzwerk aus sogenannten Referenzstationen, unter anderem dem Geoforschungszentrum in Potsdam.