GPS Wenn Luchse auf Sendung gehen
Anke Wilde berichtet über die Überwachung von Luchsen per GPS.
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- Luchse sind sehr scheue Tiere, die sich vorsichtig und leise durch die Wildnis bewegen. (Cloudtail | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)
Luchse sind scheue Tiere. Zu sehen bekommt man sie fast nie. Forscher überwachen sie daher mithilfe der Satellitenortung.
F2 lebt im Harz. Seit Kurzem sendet sie aus den Wäldern des Mittelgebirges. F2 ist ein Luchsweibchen. Um die Lebensgewohnheiten und Ausbreitungen der angesiedelten Luchse zu überwachen, haben Biologen ihnen kleine Sender verpasst.
Überwachung der Luchs-Reviere
Es sind wertvolle Beobachtungen, die die GPS-Technik ermöglicht. Am Computer werden die Daten der Luchse anschaulich gemacht, erste Ergebnisse: Die Tiere sind Einzelgänger und dulden in ihren etwa 100 Quadratkilometer großen Streifgebieten keine Geschlechtsgenossen. Die Weibchen haben klar voneinander getrennte Reviere.
Auf den Fersen von F2
Durch die Überwachung wissen die Biologen, dass sich F2 gelegentlich mit dem Luchskater M4 an einem Luchsgehege trifft. Offenbar, weil dort weitere potenzielle Geschlechtspartner wohnen.