Sonntag, 19. Mai 2013

Natur /

GPS Wenn Luchse auf Sendung gehen  

Anke Wilde berichtet über die Überwachung von Luchsen per GPS.

Ein Luchs steht mit erhobener Tatze und fixiert mit den Augen einen Punkt.
Luchse sind sehr scheue Tiere, die sich vorsichtig und leise durch die Wildnis bewegen. (Cloudtail | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Luchse sind scheue Tiere. Zu sehen bekommt man sie fast nie. Forscher überwachen sie daher mithilfe der Satellitenortung.

F2 lebt im Harz. Seit Kurzem sendet sie aus den Wäldern des Mittelgebirges. F2 ist ein Luchsweibchen. Um die Lebensgewohnheiten und Ausbreitungen der angesiedelten Luchse zu überwachen, haben Biologen ihnen kleine Sender verpasst.

Überwachung der Luchs-Reviere

Es sind wertvolle Beobachtungen, die die GPS-Technik ermöglicht. Am Computer werden die Daten der Luchse anschaulich gemacht, erste Ergebnisse: Die Tiere sind Einzelgänger und dulden in ihren etwa 100 Quadratkilometer großen Streifgebieten keine Geschlechtsgenossen. Die Weibchen haben klar voneinander getrennte Reviere.

Auf den Fersen von F2

Durch die Überwachung wissen die Biologen, dass sich F2 gelegentlich mit dem Luchskater M4 an einem Luchsgehege trifft. Offenbar, weil dort weitere potenzielle Geschlechtspartner wohnen.



Mehr bei DRadio Wissen:

SMS vom Elefanten
Mobilfunk soll beim Kampf gegen Wilderer helfen.
(Globus vom 15.05.2012)


Mehr zum Thema:

Das Luchsprojekt Harz
(Infoportal Wiederansiedlung von Luchsen)

Das Luchsprojekt Bayern
(Infoportal Wiederansiedlung von Luchsen)

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Natur

Eine pinke Seeanemone

BioakustikDas Rülpsen der Seeanemonen

Bernie Krause zeichnet Tiergeräusche auf: winzige Ameisen genauso wie riesige Wale.

Mehr …

Der Weltraumtransporter ATV-II Johannes Kepler in einer Computer Animation

PlanetenjagdKepler kaputt

Kepler gilt als bislang erfolgreichster Planetensucher im All.

Mehr …

Markerschütternd ist das Brunftgeschrei, mit dem der Platzhirsch im Bergwildpark Steinwasen ( Schwarzwald) sein Revier sichert und Nebenbuhler einzuschüchtern versucht

UmweltHirschinventur von oben

In den Eifelwäldern gibt es zuviel Rotwild - die Förster geben den Jägern die Schuld.

Mehr …