Montag, 20. Mai 2013

Medien /

Griechenland Demokratie ohne Vierte Gewalt  

Der Medienwissenschaftler Hartmut Wessler zur Krise der Medien in Griechenland.

An einem Zeitungskiosk hängen verschiedene griechische Tageszeitungen am 05.06.2012.
An einem Zeitungskiosk hängen verschiedene griechische Tageszeitungen. (flickr.com | EEPaul | CC BY 2.0)

Verschiedene Medienunternehmen sind pleite oder stehen kurz davor. Welche Folgen wird das für die griechische Demokratie haben?

Die kritische und unabhängige Tageszeitung "Elefterotypia" erschien bereits im Dezember zum letzten Mal. Im August vergangenen Jahres sendete der Fernsehsender Alter sein letztes Programm. Öffentliche Medien gelten im Allgemeinen als Vierte Gewalt mit der besonderen Aufgabe der öffentlichen Meinungsbildung und auch als Kontrolle gegenüber Staat und Regierung.

Schlecht für Demokratie

Wenn aber immer mehr kritische Medien schließen müssen, wer kontrolliert dann die Regierung? Kann Demokratie auch ohne kritische Medien "gut" funktionieren? Der Medienwissenschaftler Hartmut Wessler verneint diese Frage und untersucht die Auswirkungen, die eine kleiner werdende Medienvielfalt in Griechenland auf die Politik hat.



Mehr bei DRadio Wissen:

Griechenland: Euro-Krise ist Medien-Krise
Rodothea Seralidou berichtet über die Folgen der Wirschaftskrise auf die griechische Medienlandschaft.
(Medien vom 03.07.2012)

Griechenland: Auf zu den Privaten!
Oliver Neuroth über die Staatsmedien Griechenlands, die unter der Krise leiden.
(Medien vom 17.11.2011)

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