Griechenland Griechen wollen das Sparen aufschieben
Gespräch mit dem ARD-Korrespondenten Steffen Wurzel
Warum ein Land, das sparen muss, trotzdem gegen Einschnitte protestiert.
In Griechenland wird wieder gegen die Sparpläne Athens protestiert: Ministerien, Museen und Steuerämter sowie viele Schulen sollen bestreikt werden. Weil eine Mehrheit der Bevölkerung die harten Einschnitte ablehnt, gerät die Regierung in politische Nöte.
Griechenland braucht weitere Milliarden-Kredite
Denn allen Sparanstrengungen zum Trotz braucht Griechenland offenbar weitere Kredite in Milliardenhöhe – das Handelsblatt schreibt von einer Finanzierungslücke von 25 bis 30 Milliarden allein im kommenden Jahr.
Welche Optionen die Regierung in Athen hat, wie die Stimmung in der Bevölkerung ist und was die Griechen darüber denken, dass deutsche Medien Gerüchte über eine Landespleite verbreiten, erläutert ARD-Korrespondent Steffen Wurzel.
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Mit Bürgerinitiativen gegen die Krise
Die Wirtschaftskrise in Griechenland politisiert die Bürger. Sie organisieren sich in Bürgerbewegungen, die landesweite Aktionen durchführen, pflanzen Bäume, oder stürmen Mautstationen. (Globus, 05.04.2011)
Griechenland - Die neuen Leiden der Beamten
Die Wirtschaftskrise hat Griechenland knallhart erwischt und damit auch die Finanzbeamten. (Globus, 07.12.2010)
Europa 100 Tage Euro-Rettungspaket
750.000.000.000 Euro hat Europa vor 100 Tagen bereitgestellt, um das marode Griechenland zu retten. (Agenda, 17.08.2010)
"Die Erfolge sind markant"
Der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hat die Erfolge Griechenlands bei der Bekämpfung der Neuverschuldung hervorgehoben. Er sehe das Land auf einem guten Weg, sagte er, und widersprach anderen Darstellungen.
(dradio.de, 11.05.2011)
Eurozone gesteht Athen weitere Milliarden zu
(handelsblatt.com, 10.05.2011)
Griechenland-Gerüchte drücken Euro-Kurs
(dw-world.de, 07.05.2011)