Groẞbritannien Betreten verboten
Martin Herzog über öffentliche Plätze in privater Hand
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- Wie viel privaten Raum verträgt eine Stadt? (lisa ferla/ flickr/ cc by-nc/ 2.0/ deed.de)
Viele öffentliche Plätze und Orte in Großbritannien gehören mittlerweile privaten Eigentümern. Daran entzündet sich eine heftige politische Debatte.
Sie heißen Canary Wharf, Bishops Square, Paddington Basin oder Granary Square – ganze Stadtviertel, komplett mit Büro- und Wohnhäusern, Geschäften, Restaurants, mit viel Geld elegant saniert und privat finanziert.
Klamme Kommunen
Seit der Jahrtausendwende schießen überall in London solch private Großprojekte aus dem Boden. Die Londoner Kommunen sind klamm und die Investoren versprechen die Aufwertung von heruntergekommenen Stadtteilen.
Öffentlich vs. privat
Die Wiedergeburt vieler Plätze und Parks, ja ganzer Quartiere, wäre ohne die Investitionen der privaten Eigentümer oft nicht möglich gewesen. Doch jetzt wird immer lauter Kritik an dieser Entwicklung geäußert. Man befürchtet eine Abschottung der privaten Flächen vom Rest der Stadt.