Handyüberwachung Telekommunikative Spurensuche
Constanze Kurz über die Rechtmäßigkeit der Funkzellenauswertung
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- Welche Personen am Tatort haben zur Tatzeit telefoniert? (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)
Um einer verdächtigen Person auf die Spur zu kommen, wertet die Polizei Funkzellen aus, zum Beispiel in der Umgebung des Tatorts. Dieses Ermittlungsverfahren ist jedoch höchst umstritten.
Die Überwachung von Handyverbindungen und -gesprächen soll Polizisten bei der Verfolgung von Straftaten helfen. Sie hoffen so, Verdächtigen auf die Spur zu kommen.
Dazu werden Mobilfunkbetreiber aufgefordert , den Ermittlern spezifische Verbindungsdaten zur Verfügung zu stellen: nämlich die Daten derjenigen Nutzer, die zur selben Zeit in einem bestimmten Umkreis mit ihrem Handy auf Empfang waren. Das heißt, es werden auch viele Bürger überprüft, die mit der Tat gar nichts zu tun haben.
Das Speichern von Handyfunkzellen und die Protokollierung der Gespräche ist höchst umstritten. Ob die Funkzellenauswertung rechtmäßig ist, darüber sprechen wir mit Constanze Kurz , der Vorsitzenden des Chaos Computer Clubs.