Dienstag, 21. Mai 2013

Netzreporter /

Hardware Lob der Escape-Taste  

Tobias Lenartz über Computertastaturen

Ein gemaltes Bild der Escape-Taste.
Escape - aus einer einfachen Taste wird Kunst. (Post-Software | Flickr | cc-by-sa-2.0)

Warum der Friedensnobelpreis eigentlich an eine Taste verliehen werden müsste.

Als der IBM Programmierer Bob Bremer 1960 die Escape-Taste erfand, war deren spätere Karriere kaum absehbar. Denn ursprünglich diente sie dazu die babylonische Sprachverwirrung früher Computer zu lösen. Dank dem ESC-Key konnten Programmierer zwischen den damals noch unterschiedlichen Codes verschiedener Computerhersteller switchen. Als die Codes vereinheitlicht wurden erhielt die Escape-Taste dann ihre heutige Funktion: Als Notausstieg und Schleudersitz des Computerzeitalters.

F5 und Escape

Eine klärende und reinigende Funktion hat die Taste noch immer und bildet damit Kontrapunkt und Korrektiv zur ebenfalls oft unterschätzten Taste F5. Diese Funktionstaste verspricht uns als Pulsschlag des Netzes ständige Aktualität. Die Escape-Taste bahnt uns eine Schneise in den Dschungel des Multi-Taskings.   

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