Donnerstag, 23. Mai 2013

Hörsaal /

Hiobs Botschaften IV Menschen ohne Gott  

Von der internationalen Tagung des Einstein Forums

Der Hamburger Literatur- und Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma, aufgenommen auf dem Blauen Sofa auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse
Jan-Philipp Reemtsma ist bekennender Atheist und äußert sich zu Hiobs Leiden. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Jan-Philipp Reemtsma fragt nach dem Sinn des Leidens Hiobs.

In der Bibel wird Hiob zum Opfer einer Wette zwischen Gott und dem Teufel. Der Teufel schlägt Gott vor, Hiob auf dessen Frömmigkeit hin zu prüfen und dessen Gottesfurcht auf die Probe zu stellen. So lässt Gott zu, dass Hiob alles genommen wird: Haus, Familie und Gesundheit. Hiob jedoch bleibt Gott treu und verflucht ihn nicht. 

Ein Atheist über Hiob

Jan-Philipp Reemtsma wiederum sagt, dass Gott und Menschen nichts miteinander zu tun haben. Und er stellt in seinem Vortrag die Frage nach dem Theodizee und fragt nach dem Sinn des Leidens Hiob und der Rechtfertigung Gottes dafür. 

Jan-Philipp Reemtsma ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg. 1996 wurde er Opfer einer Entführung.



Weitere Vorträge in dieser Reihe:

Hiobs Botschaften I 
Von Leid und Ungerechtigkeit
Ein Vortrag der Moralphilosophin Susan Neiman

Hiobs Botschaften II
"The Jobless Greeks" und "Job in Egypt? When Justice Fails" 
Vorträge von Glenn Most und Jan Assmann

Hiob Botschaften III
"Hiob am Meer" und "Divine Suffering and Human Relief" 
Vorträge von Gerhard Begrich und Michael Ebstein

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