Hochschule Open Access zur Wissenschaft
Freier Onlinezugang zu Forschungsliteratur ist längst Alltag.
Sind es die wenigen Lesegeräte, die wenigen Bücher in den deutschen E-Book-Stores - oder einfach Haptik und Geruch von Papierseiten, die Roman-Leser vom Genuss digitaler Bücher abhalten?
Pragmatischer gehen jedenfalls Wissenschaftler an die Sache heran. Ihre Fachbücher und Texte sind weniger Genuss- als Nutzgegenstände. Man will damit arbeiten, daraus zitieren, die Texte durchsuchen und herumschicken. Das geht digital natürlich besser; auch beim Publizieren von Wissen.
Schon seit den 90er-Jahren nutzen immer mehr Wissenschaftler die Vorteile des Netzes und die sogenannten Open-Access-Publikationen. Offener Zugang bedeutet das übersetzt, jeder kann hier sein Werk präsentieren, anstatt auf teure Verlage angewiesen zu sein.
Uwe Müller vom Lehrstuhl für Informationsmanagement an der Humboldt-Universität Berlin erzählt von der Praxis und der Zukunft von Open Access.