Höhenkrankheit Wer nicht leiden will, muss zelten
Anne Kleinknecht nimmt die Effizienz des kommerziellem Höhentrainings unter die Lupe
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- Zelten in den Alpen. Auch eine Art Höhentraining. Für das Hypoxiezelt muss man aber gar nicht kraxeln. (Fanny B. | flickr | cc by-nc 2.0)
Damit Hobby-Alpinisten die Höhenluft vertragen, gibt es simuliertes Höhentraining - zum Beispiel in einem sogenannten Hypoxiezelt. Das hilft unerfahrenen Alpinisten auf über 5000 Meter empor zu kraxeln, ohne dabei Schwierigkeiten mit der sauerstoffarmen Luft zu bekommen.
Reisebüros bieten inzwischen Touren in die höchsten Regionen der Welt an. Anders als noch vor ein paar Jahren trauen sich heutzutage auch Touristen ohne viel Bergerfahrung auf Höhen von 5000 - 7000 Meter. Das Problem dabei: Die Touren sind in der Regel so eng getaktet, dass für die Teilnehmer keine Zeit bleibt, ihren Stoffwechsel an die veränderten Bedingungen anzupassen. Die Folge: Sie werden bergkrank. Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit zwingen dann einige schon vor dem Gipfel zum Abbruch.
Tourismus und Kommerz
Für den Notfall gibt es zwar Medikamente, die dem Körper helfen, genügend Sauerstoff aufzunehmen, aber immer mehr Amateuralpinisten wollen lieber auf Nummer sicher gehen. Sie bereiten sich in der Ebene auf die extremen Bedingungen in der Höhe vor.
Sich auf die Höhe vorbereiten
In den vergangenen Jahren sind hierzulande Dutzende kommerzielle Einrichtungen aus dem Boden geschossen, die ein Höhentraining in sauerstoffarmer Luft anbieten: Fitnessstudios, Höhenbalance-Institute und Hypoxiezentren. Forscher haben die unterschiedlichen Konzepte getestet und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.