Mittwoch, 22. Mai 2013

Kultur /

Holocaust Kindertransporte von 1939  

Sebastian Engelbrecht über den Film "Wilfrid Israel: Der Retter aus Berlin".

Die Skulptur der Kindertransporte von Frank Meisler.
Die Skulptur der Kindertransporte von Frank Meisler. (picture alliance / dpa | Soeren Stache)

Ein israelischer Dokumentarfilm erinnert an den Berliner Kaufhaus-Besitzer Wilfrid Israel.

Der Berliner Kaufhaus-Besitzer Wilfrid Israel war der Drahtzieher hinter den Kindertransporten von 1938/39. Er rettete 10.000 jüdische Kinder kurz vor Kriegsbeginn aus Nazi-Deutschland. Zu ihnen gehörte Frank Meisler.

Der 83-jährige Künstler reiste 1939 von Danzig nach London und überlebte. Mit seinen Skulpturen in Berlin, Danzig, Rotterdam und London erinnert er an die Rettung der jüdischen Kinder - und damit auch an seine eigene. Meisler erhielt kürzlich vom deutschen Botschafter in Tel Aviv, Andreas Michaelis, das Bundesverdienstkreuz.



Mehr bei DRadio Wissen:

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