Humanbiologie Der Mensch und seine Mikroben
Christine Westerhaus über die Untermieter des Menschen und was sie alles anrichten können
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- Tuberkulose-Bakterien gehören zu den Mikroorganismen, die dem Menschen gefährlich werden können. (CDC | Dr. Ray Butler | gemeinfrei)
Obwohl Mikroorganismen, umgangssprachlich Mikroben genannt, im menschlichen Körper zahlenmäßig in der Übermacht sind, hat die Medizin die Bedeutung dieses Mikrokosmos lange Zeit unterschätzt.
Allein im menschlichen Darm tummeln sich mehr als 1000 unterschiedliche Bakterienarten - eine Form der Mikroorganismen, die für den menschlichen Körper hilfreich, wenn nicht gar lebenswichtig sind. Das Gesamtgewicht der Besiedler wird auf 1,5 Kilo geschätzt, pro Gramm sind es bis zu eine Billion Keime. Damit sind die Mikroben im menschlichen Körper eindeutig in der Überzahl.
Lebenswichtige Winzlinge
Moderne Sequenziermethoden und Versuche mit keimfreien Mäusen zeichnen nun ein immer deutlicheres Bild: Bakterien steuern eine ganze Reihe chemischer Prozesse im Körper, die Fernwirkung ihrer Stoffwechselprodukte erreicht sogar das Gehirn. Gerät die Mikrobengemeinschaft aus dem Gleichgewicht, können uns die winzigen Besiedler sogar ernsthaft krank machen.
Der ausführliche Bericht "Allerbeste Freunde - Der Mensch und seine Mikroben" von Christine Westerhaus läuft am Sonntag, den 21. Oktober, um 16.30 Uhr in der DLF-Sendung Wissenschaft im Brennpunkt.