Mittwoch, 22. Mai 2013

Globus /

Hunger Überleben in den Slums von Nairobi  

Antje Diekhans über den Alltag in Kibera.

Kinder im Slum von Kibera am Rande von Nairobi.
Kinder im Slum von Kibera am Rande von Nairobi. (The Advocacy Project | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Hunger und Perspektivlosigkeit prägen den Alltag in Nairobis größtem Slum.

Kibera ist der größte Slum von Nairobi. Niemand weiß genau, wie viele Menschen hier leben, zwischen Bergen von Abfall. Schätzungen gehen aber davon aus, dass rund eine halbe Million Menschen auf engstem Raum in dürftig gezimmerten Hütten ihr Dasein fristen.

Besorgniserregende Zustände in den Slums

Es gibt kein fließendes Wasser, die hygienischen Bedingungen sind besorgniserregend und da auch kaum eine Toilette zu finden ist, nutzen die Bewohner der Slums oft Plastiktüten, um ihre Notdurft zu verrichten. Die Bewohner haben keine Zukunftsperspektive, nur selten einen Job und oft nicht einmal etwas zu essen.

Antje Diekhans hat den kenianischen Slum Kibera besucht und berichtet über die schweren Lebensumstände der Bewohner.



Mehr bei DRadio Wissen:

Zäune aus Plastiktüten
Antje Diekhans über nützliche Müllverwandlung
(Globus vom 11.06.2012)

Kenia: Kunst aus Müll
Der kenianische Künstler Kota Otieno sammelt im Slum Kibera Müll und macht daraus Kunst.
(Kultur vom 11.04.2012)

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