Dienstag, 18. Juni 2013

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Hungerstreik Fortsetzung des Widerstands mit anderen Mitteln  

Nicht immer erreicht der Hungerstreikende sein Ziel. Anne Allmeling über erfolgreiche Hungerstreiks.

Der Inder Anna Hazare sitzt während seines Hungerstreiks vor einem großen Poster von Mahatma Gandhi.
Der Inder Anna Hazare sitzt während seines Hungerstreiks vor einem großen Poster von Mahatma Gandhi. (picture alliance/dpa/Harish Tyagi)

Wer verzweifelt ist, greift manchmal zum letzten Mittel und wendet Gewalt gegen sich selbst an. Hungerstreik ist eine der extremsten Widerstandsformen und ist nur unter bestimmten Bedingungen erfolgreich.

Nur die wenigsten wären bereit, das eigene Leben zu riskieren, um politische Forderungen durchzusetzen. Wer sich entschließt, in den Hungerstreik zu gehen und den eigenen Tod in Kauf zu nehmen, setzt seine Adressaten deshalb moralisch unter Druck.

Von Ma­hat­ma Gandhi...

Hungerstreik - eine Variante, die vor allem im 20. Jahrhundert eingesetzt wurde. Ein Mann diente dabei als Vorbild: Mahatma Gandhi. Doch seine gewaltlose Philosophie setzte sich nicht durch. Häufig haben Hungerstreiks eher zur Eskalation beigetragen. Auch in Deutschland.

... zu Holger Meins

Als 1974 das RAF-Mitglied Holger Meins an den Folgen eines Hungerstreiks in der Haft stirbt, kommt es zu Racheakten und einer Eskalation der Gewalt. 1975 überfällt ein "Kommando Holger Meins" die deutsche Botschaft in Stockholm und nimmt 27 Geiseln. Die Aktion endet blutig - mit Toten auf beiden Seiten. Und die gesellschaftliche Unterstützung der Terroristen schwindet deutlich.



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