Montag, 20. Mai 2013

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Ig-Nobelpreis Craig Bennett und das Hirn der toten Lachse  

Thilo Jahn stellt den Ig-Nobelpreisträger für Neurowissenschaften vor

Lachsfilet, nachträglich in Fischform gebracht und mit künstlichem Auge versehen
"...meaningful brain activity anywhere?" (bthomso | flickr.com | CC BY-NC-SA 2.0)

Ende letzter Woche wurde in Harvard der Ig-Nobelpreis verliehen. Wissenschaftler aus allen Fachbereichen werden für Studien geehrt, die einen erst zum Lachen bringen - und dann zum Nachdenken. In einer vollkommen subjektiven Auswahl stellen wir unsere drei Lieblingspreisträger 2012 vor.

Wissenschaftler gibt's ja viele - aber nur wenige ereilt das Glück, mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet zu werden. Schon die Preisverleihung an sich ist besonders: Tosender Jubel, ausgelassene Stimmung, aufmerksames Lauschen und respektvolle Anerkennung sorgen für eine beeindruckende Atmosphäre im Saal.

Außergewöhnlich sind auch die Forscher und ihre Fachgebiete: Zum Beispiel Craig Bennett von der University of California, Santa Barbara, der in der Kategorie Neurowissenschaft den Preis erhielt. Und zwar den: "Ig Noble Prize for demonstrating that brain researchers, by using complicated instruments and simple statistics, can see meaningful brain activity anywhere - even in a dead salmon."

Yepp. Noch Fragen? Thilo Jahn entwirrt den komplexen Knoten der sonderbaren Wissenschaften...



Mehr zum Ig-Nobelpreis bei DRadio Wissen:

Ig-Nobelpreis - Das Affen-Po-Memory
Thilo Jahn stellt den Ig-Nobelpreisträger für Anatomie vor: Frans de Waal.
(Spielraum vom 24.09.2012)

Ig-Nobelpreis - Die Rapunzel-Nummer
Thilo Jahn stellt den Ig-Nobelpreisträger für Physik vor: Raymond Goldstein.
(Spielraum vom 26.09.2012)

Skurriles Wissen - Preise für Abseitiges
Wer den Nobelpreis bekommt, der wird hofiert. Reise, Unterkunft, Verpflegung - wer in den Olymp der  Wissenschaften aufgenommen wird, muss sich um nichts kümmern. Bei den Ig Nobel Prizes ist das anders.
(Spielraum vom 21.09.2012)

Piranhas - Bellende Fische
Belgische Forscher haben herausgefunden: Piranhas unterhalten sich offensichtlich rege und mit unmissverständlicher Deutlichkeit. Dafür wurden sie mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet.
(Spielraum vom 20.10.2011)

Anti-Nobelpreis - Auszeichnung für verrückte Professoren
In Harvard wurde am 29.09.2011 zum 21. Mal der Ig-Nobelpreis verliehen.
(Spielraum vom 30.09.2011)

Mehr zum Thema:

Rapunzel, Leonardo and the physics of the ponytail
(University of Cambridge vom 13.02.2012)

Gewinner des Ig-Nobelpreises der letzten Jahre
(improbable.com)

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