Mittwoch, 8. September 2010

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<p>TV-Wetterexperte Jörg Kachelmann und einer seiner Anwälte (Links) beim Amtsgericht in Mannheim.
TV-Wetterexperte Jörg Kachelmann und einer seiner Anwälte (Links) beim Amtsgericht in Mannheim.

Medien Kachelmanns Helfer

PR-Strategen beraten Prominente, wenn sie vor Gericht stehen.

Boris Becker musste wegen Steuerhinterziehung vor Gericht, Winona Ryder wurde wegen Ladendiebstahls angeklagt, Jörg Kachelmann muss sich wegen einer möglichen Vergewaltigung verteidigen: Wenn Prominente vor Gericht stehen, dann droht ihnen leicht eine Vorverurteilung durch den Boulevard.

Damit dies nicht geschieht, nehmen sich viele - zusätzlich zum Anwalt - einen PR-Berater. Dieser soll helfen, den Imageschaden möglichst gering zu halten. Litigation-PR heißt dies - zu deutsch: prozessbegleitende Öffentlichkeitsarbeit. So soll falscher und beleidigender Berichterstattung und medialen Vorverurteilungen vorgebeugt werden. Kritiker hingegen sehen darin eine strategische Einflussnahme auf die Richter.

Die Kölner Kanzlei Höcker ist eine der führenden PR-Strategen auf diesem Gebiet. Martin Schütz hat mit den PR-Strategen gesprochen.

Mehr zum Thema:

Fall Kachelmann: Das Spiel mit der Indiskretion (bazonline.ch)

Rezension des Buches "Im Namen der Öffentlichkeit" zum Thema Litigation-PR

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